Die mittelalterliche Fraeylemaborg in Slochteren liegt auf einem Landgut, das zum grössten Teil aus dem 19. Jahrhundert datiert. Der Park ist, teilweise nach Entwürfen von G.A. Blum und L.P. Roodbaard, im englischen Landschaftsstil angelegt. Dabei sind Restbestände der ursprünglichen Barockanlage erhalten geblieben, wie die charakteristische Mittelachse.
Auf dem vorderen Gelände steht das Schatzhaus, das heutzutage als Restaurant genutzt wird. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich das Wagenhaus. Hinter dem Wagenhaus steht die Orangerie, in der eine Vielzahl Pflanzen überwintern. Die Burg wurde im Mittelalter als Steinhaus gegründet und entwickelte sich später zu einem imponierenden Gebäude mit einflussreichen Bewohnern. Die letzten Bewohner, die Familie Thomassen à Thuessink van der Hoop van Slochteren, verkauften die Burg 1972 an die Gerrit van Houten Stiftung. Nach der Restauration wurde die Fraeylemaborg zu einem Museum. Zusätzlich zu den Stilzimmern werden auch Zimmer für Ausstellungen benutzt. Im Grossen Saal finden Konzerte und Aufnahmen statt, während der Kleine Saal als Trausaal fungiert.


Daan Hogekamp ist Führer in der Borg Fraeylema in Slochteren. Er erklärt, was es mit den prachtvollen Groninger Borgen auf sich hat, von denen in der Provinz Groningen noch 14 erhalten sind.
 

 



Letzte Änderung 25-01-2016